Skip to content

Iskander Hachaichi


Osteopathie in München


Als erfahrener Osteopath und Arzt kann ich Ihnen bei vielen Beschwerdebildern helfen. Mein Ziel ist es, Ihre Beweglichkeit wiederherzustellen, Dysfunktionen zu beheben und einen schmerzfreien Zustand zu erreichen, damit Sie in Ihre frühere Lebensfreude zurückfinden. Denn nur wenn der Körper wieder uneingeschränkt für Bewegung und Aktivität genutzt werden kann, ist der Geist klar für neue Aufgaben und Lebensziele.

In meiner Praxis für Osteopathie in München gleich beim Stachus erwartet Sie eine angenehme, respektvolle und zugewandte Atmosphäre. Ich behandle Sie individuell und mit größter Sorgfalt auf der Basis meiner langjährigen Erfahrung als Spezialist für Osteopathie in eigener Praxis.

Kontakt

Osteopathische Behandlung

Hier finden Sie einige Informationen zu den Grundlagen und zum Ablauf einer osteopathischen Behandlung.

Welche Störungen und Beschwerden können osteopathisch behandelt werden?

Die Osteopathie findet bei allen funktionellen Störungen des Körpers Anwendung, bei Schmerzen der Gelenke und Muskulatur ebenso wie bei Funktionsstörungen innerer Organe. Dazu gehören Gelenkverschleiß/Arthrose, Sehnenentzündungen durch Überlastung und Faszienverletzungen aber auch Haltungsstörungen, die oft lange vorher zur Enstehung von Schmerz und Verschleißerscheinungen beitragen.
Alle Organe die sich mit der Atmung mitbewegen (Mobilität) können in ihrer Funktion osteopathisch gestützt werden. Im Besonderen sind es die Verdauungsorgane (Sodbrennen, Magenentzündungen, Reizdarmsyndrom) inklusive der Leber und der Gallenblase, die Nieren (häufig in Verbindung mit Kreuzschmerzen), aber auch für die Brustorgane Herz und Lungen (z.B. bei Infektanfälligkeit) gibt es Unterstützung. Bei letzterem soll optimale Beweglichkeit und Elastizität des schützenden Brustkorbs erreicht werden, was unter anderem bei einer Skoliose wichtig ist.

Der Schlüssel zur Gesundheit ist immer das Nervensystem, das Gehirn, die Seele

Auch wenn sich vieles um die Behandlung des Körpers dreht, darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass während der Therapie eine stetige, vor allem unbewusste Kommunikation mit dem Gehirn des Patienten stattfindet. Alle Informationen der Gewebe und auch der Reiz den die osteopathische Behandlung darstellt, muss vom Gehirn verarbeit und in einen sinnvollen Kontext gebracht werden. Dies kann als anstrengend empfunden werden. Die Behandlung von mehreren Beschwerdebildern sollte deshalb zeitlich entzerrt stattfinden und zunächst mit dem Wichtigsten begonnen werden.

In der Osteopathie geht man davon aus, dass die Gewebe nichts vergessen. Vereinfacht ausgedrückt ist es so, dass zum Zeitpunkt eines Traumas eine Art Snapshot, ein Abbild, entsteht und das Gehirn in komplexer Weise das Trauma gemeinsam mit den dabei erlebten Gefühlen und Gedanken speichert. In der Traumaarbeit möchte ich diese Zusammenhänge aufdecken und Lösungen für meine Patienten finden. Es gibt selten rein körperliche oder rein seelische/psychische Gesundheitskonflikte. Manch seelische Verletzung geht körperlichen Leiden voran oder verstärkt diese zumindest in gewisser Weise. Viele Menschen können jedoch eine Verbindung zu teils weit zurückliegender Traumata nicht selbst herstellen. Hier kann ich als moderner Osteopath mit zahlreichen neuen Entwicklungen, die über die Osteopathie wie man sie kennt, hinausgehen, eine Hilfestellung leisten.
Mein Behandlungsziel ist die Wiederherstellung Ihrer Lebensfreude und Lebensqualität.

Was kann der Osteopath bei Rückenschmerz tun?

Der Osteopath findet und löst durch die manuelle Behandlung Bewegungseinschränkungen und Gewebespannungen. Er verbessert die Beweglichkeit der Gelenke und Faszien im Detail, optimiert die Haltung und zeigt dem Patienten, mit welchen Übungen er selbst zur Gesundung beitragen kann!

Wie lange dauert es, bis eine osteopathische Behandlung wirkt?

Bei chronischen Problemen sind zunächst drei Termine à 60 Minuten mit ein bis zwei Wochen Pause dazwischen nötig. Stellt sich eine Besserung ein sollten die Abstände verlängert werden. Viele Patienten merken bereits nach der ersten eine Verbesserung.
Akute Probleme müssen äußerst individuell abgestimmt werden. Hier kann es im Einzelfall hilfreich sein, mehrmals pro Woche nur 15 Minuten zu behandeln. Diese Fragen müssen persönlich auf Ihren Fall bezogen, besprochen werden.

Wie fühlt man sich nach einer osteopathischen Behandlung?

Meist bemerken die Patienten an manchen behandelten Stellen sofort eine Linderung. Nebenwirkungen wie Müdigkeit und muskelkaterähnliches Ziehen können durchaus vorkommen. Eine Verschlimmerung der Symptome über ein bis drei Tage ist nicht unmöglich, aber bei wohldosierter Therapie sehr selten!

Was kostet eine osteopathische Behandlung?

Als osteopathischer Arzt erstelle ich eine Rechnung nach der GOÄ, welche Sie bei privaten Krankenversicherungen einreichen können. Einige gesetzliche Krankenkassen steuern zumindest einen Zuschuss bei. Am besten fragen Sie vorher bei Ihrer Krankenkasse nach!

Eine gute Therapie bei Schmerzen und anderen Beschwerden sollte keine Frage des persönlichen Vermögens sein: Ich biete ein soziales Honorar an für alle Menschen, die sich die Behandlung sonst nicht leisten könnten. Lassen Sie uns darüber sprechen!

Kontakt

Wissenswertes zur Osteopathie

Falls Sie die Osteopathie noch nicht kennen, erfahren Sie hier mehr über diese Therapieform.

Der Osteopathie liegen folgende Annahmen zugrunde, die auf den amerikanischen Arzt und Begründer Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917) zurückgehen: Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Geist und Seele und er trägt in sich die Kraft, sich selbst zu heilen. Das kann aber nur reibungslos geschehen, wenn alle Körperbereiche beweglich sind und das Gewebe optimal versorgt wird. Der Osteopath ist hochgradig geschult, durch Tasten des Gewebes Spannungen und Blockaden zu finden und diese zu lösen, damit der Körper wieder in der Lage ist, seine Gesundung selbst herbeizuführen.

Ein Schüler von Dr. Still, Dr. William Garner Sutherland (1873-1954) forschte über die Anatomie des Schädels und begründete die Craniale Osteopathie. Er schenkte mit der Entdeckung der primären Respirationsbewegung den Osteopathen eine weitere wichtige Diagnose- und Therapiemöglichkeit. In den 1980er Jahren entwickelten unabhängig voneinander der französische Osteopath Jean-Pierre Barral und der Belgier Jerôme Heelsmôrtel die Viszerale Osteopathie, die sich insbesondere mit den inneren Organen beschäftigt.

In Amerika fand die Osteopathie bereits ab der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts großen Zuspruch, doch in Deutschland verbreitete sich die Osteopathie erst in den späten 80er Jahren. Während es in den USA über 20 staatlich anerkannte Universitäten für Osteopathie gibt, erfolgt die Ausbildung bei uns überwiegend an privaten Instituten. Doch die Bekanntheit von Osteopathie wächst ständig und inzwischen wird das Therapieverfahren als wissenschafts-basierte moderne Komplementärmedizin anerkannt.

Die drei Bereiche der Osteopathie

Parietale Osteopathie – Bewegungsapparat

Durch die parietale osteopathische Behandlung werden Muskeln, Gelenke, Bänder und Faszien wieder in ihre normale Position bewegt, um Bewegungseinschränkungen aufzulösen. So bringt der Osteopath den Körper wieder ins dynamische und statische Gleichgewicht.

Viszerale Osteopathie – innere Organe

Mit viszeraler Osteopathie werden die Durchblutung und die Funktionalität von Herz, Lunge, Magen, Leber, Darm etc. normalisiert. Der Osteopath kann so zum Beispiel Verdauungs- und Stoffwechselstörungen therapieren.

Kraniosakrale Osteopathie – Schädel und Kreuzbein

Dieser Bereich konzentriert sich auf das sogenannte kraniosakrale System: Gehirn, Hirn- und Rückenmarkshäute, Schädelknochen und Kreuzbein. Zum Beispiel bei Kopf- und Kieferschmerzen, aber auch bei Mittelohr- und Nasennebenhöhlenentzündungen findet dieser Bereich Anwendung.

Wichtig: Der Osteopath berücksichtigt immer alle Bereiche und wie diese miteinander in Beziehung stehen. Er betrachtet den Menschen als Einheit und fördert gezielt die gesunden Anteile, um die funktionelle Störung zu behandeln.

Hoch zum Anfang